14. Jun, 2020

 

Eine verfettete Leber schädigt auf vielfältige Weise den Stoffwechsel. Wie Sie mit der richtigen Ernährung und Abnehmen das Organ schützen.

Bis vor ein paar Jahren quittierten viele Ärzte die Diagnose "Fettleber" höchstens mit einem Achselzucken. Sie galt als ebenso häufig wie harmlos, oft nur zufällig bei einer Routine-Untersuchung per Ultraschall festgestellt.

Jeder Dritte hat eine Fettleber

Häufig ist die Leberverfettung tatsächlich – was damit zusammenhängt, dass sehr viele Menschen übergewichtig sind. Etwa ­jeder dritte Erwachsene hierzulande hat eine Fettleber; erkennbar ­daran, dass das Organ im Ultraschall heller und größer aussieht als eine gesunde Leber. Weil eine Leberverfettung jedoch oft keine Beschwerden macht, mitunter nicht einmal Spuren im Blut hinterlässt, maß man dem Befund keine große Bedeutung bei.

Eine Einschätzung, die sich mittlerweile, etliche Studien später, deutlich geändert hat. "Heute weiß man, dass eine Fettleber keineswegs harmlos ist", sagt Privatdozent Dr. Jörn Schattenberg, Facharzt für innere Medizin und Leberspezialist an der Universitätsmedizin Mainz. "Wer eine Fett­leber hat, erkrankt zum Beispiel wesentlich öfter an Typ2-Diabetes." 

Verantwortlich sind vermutlich Botenstoffe, die vom Leberfett gebildet werden. Sie verschlechtern unter anderem die Insulinempfindlichkeit und lassen die Gefäße schneller verkalken. Mit etwas Pech bleibt es zudem nicht bei ­einer Verfettung des Bauchorgans. Bei einem Teil der Betroffenen entzündet sich die Leber, es entwickelt sich eine Fett­leber-Hepatitis. "Steuert man spätestens jetzt nicht gegen, droht ein fortschreitender Leberschaden, bei dem das Organ zunehmend verhärtet und seine Funktion einbüßt", sagt Professor Andreas Geier, Leiter des Leberzentrums am Würzburger Universitätsklinikum. Am Ende vernarbt die Leber (Zirrhose), und auch das Risiko für Leberkrebs nimmt zu.

>>> zum Artikel von Frau Dr. Sabine Haass / DIABETES - Ratgeber


 

21. Mai, 2020

„Nierenkrank“ – und jetzt noch die Krise – psychische Belastungen und was kann helfen?
Vortrag von Assoc.-Prof. Dr. Martin Kumnig, MSc, PhD
Medizinische Universität Innsbruck · Department of Medical Psychology

Termin:  2.Juni 2020 
Beginn:  18.00 Uhr

Inhalt
Aktuelle und vergangene Entwicklungen rund um das Coronavirus (COVID-19) sowie eine Nierenerkrankung sind mit (neuen) psychosozialen Herausforderungen assoziiert. Dieser Vortrag soll Ihnen dabei helfen aktuelle wie vergangene psychosoziale Belastungen erkennen und verstehen zu können. Auch soll Ihnen dieser Anstoß zur Selbsthilfe sein, indem Aspekte eines psychologischen Selbsthilfekonzept diskutiert werden, um Ihnen Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Bewältigung von Belastungssituation vermitteln zu können.

Link zum LIVE-Vortrag auf selpers.com


Organisiert wird der Vortrag von der ARGE Niere Österreich in Zusammenarbeit mit "selpers.com" 


 

17. Apr, 2020

Viele Diabetiker wollen sich via Internet über ihre Krankheit informieren. Das Angebot ist riesig. Das Problem ist, welche Websites sind seriös und eine wertvolle Plattform mit Informationen und Tipps für das Leben mit Diabetes.

Die Website der "DEUTSCHEN DIABETES HILFE" ist eine hervorragende Plattform mit jeder Menge an  Informationen zur Krankheit und mit vielen wertvollen Anregungen und Tipps für das Leben mit Diabetes.



Am besten, sie überzeugen sich selbst davon. Sie werden begeistert sein!

>>> zur Website


 

11. Apr, 2020

Liebe Leberfreunde aus Nah und Fern!
Liebe Freunde unserer SHG!

COVID-19 hat unser Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Der Virus bestimmt unseren Alltag. Mundschutz, Handschuhe, die Angst vor Ansteckung ist vor allem bei älteren Menschen sehr groß. Vor allem deshalb, wenn man wegen einer schweren Lebererkrankung zur Hochrisiko-Gruppe  gehört oder sonst noch eine Vorerkrankung gehabt hat.
Trotz allem, genießt jeden Tag und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Wir wünschen euch und eurer Familie ein

FROHES OSTERFEST

Durchhalten und gsund bleim!

Hubert Kehrer  -   Heike Hauser  -  Manfred Fischer
SHG Leber OÖ - Kontaktpersonen

 

 


 

28. Mär, 2020

Wie kommen Zuckerkranke jetzt an die für sie tagtäglich notwendigen Heilbehelfe?

Blutzucker messen, Insulin spritzen, Desinfektionspags - Dinge, die für Diabetiker zum Leben gehören. Allerdings gehen die alle mal zur Neige, und sie müssen bezahlt, organisiert, bestellt werden.

Die Österreichische Gesundheitskasse hat für Betroffene jetzt eine enorme Erleichterung geschaffen: Es wurde festgelegt, dass sich bis auf Widerruf Anspruchsberechtigte für Hilfsmittel und Heilbehelfe bei Folgeversorgung direkt an den Hersteller wenden und sie dort gleich bestellen können.

>>> zum Artikel


Quelle: Kronenzeitung / Gesundheitsbeilage (28-03-2020)  /  Karin Podolak