8. Sep, 2019

 

EINLADUNG

Das Patientienten Symposium findet erstmals in Linz statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir werden wieder versuchen Top-Experten als Referenten zu gewinnen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir sie, sich anzumelden. Wir freuen uns über zahlreichen Besuch.

Das Programm mit allen wichtigen Infos zur Veranstaltung ist ONLINE.

OSIN 2019 >

 


 

8. Sep, 2019
 
In Gesundheitsberufen besteht das Risiko, sich mit Hepatitis C zu infizieren. Zwar gibt es noch immer keine Schutzimpfung gegen dieses Virus, doch seit 5 Jahren stehen neue Therapien zur Heilung zur Verfügung. Ein kleiner Abriss über die neue Behandlung der Hepatitis-C-Fälle der AUVA.
 
Seit 2014 kann man Hepatitis C heilen. Mindestens so lange beförderte ein neues Mittel die Diskussion darüber, wie viel ein Medikament überhaupt kosten dürfe. Der Hersteller nannte seine „1.000-Dollar-Pille“ ein Schnäppchen, die Krankenkassen sahen das ein wenig anders. Wie aber hat sich ein Sozialversicherungsträger zu verhalten, der „die durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit hervorgerufene Gesundheitsstörung oder Behinderung mit allen geeigneten Mitteln beseitigen oder zumindest bessern und eine Verschlimmerung von Verletzungs- oder Erkrankungsfolgen [zu] verhüten“ hat?
Das meldepflichtige Hepatitis-C-Virus (HCV) wurde im Jahre 1989 erstmals identifiziert; davor war es als Non-A-non-B-Hepatitis bekannt gewesen. Sechs verschiedene Typen mit insgesamt über 100 Subgruppen existieren. Es gibt keine Impfung, Mehrfachinfektionen mit verschiedenen Typen sind möglich, und eine durchlebte Erkrankung bietet keine Immunisierung. Seit 1996 kann die AUVA Hepatitis-C-Fälle gesondert auswerten.
 

Quelle:    AUVA
Autorin:  Mag. Beate Mayer, Leiterin der Abteilung Statistik
 

10. Apr, 2019

Seit kurzem ist in Oberösterreich die telefonische Gesundheitsberatung 1450 in Betrieb. Dahinter stehen das Rote Kreuz, die Sozialversicherung (OÖGKK), das Land OÖ und das Gesundheitsministerium.

Wer z. B. am Abend oder Wochenende plötzlich auftretende Symptome hat und verunsichert ist, ob ein Arztbesuch notwendig ist oder nicht, kann rund um die Uhr bei 1450 anrufen. Beantwortet werden die Anrufe von speziell geschultem Krankenpflegepersonal, das in der Zentrale des Roten Kreuzes stationiert ist und mit einem von Medizinern entwickelten Standard-Fragekonzept arbeitet. Der Notruf 144 und der Ärztenotruf 141 sind in derselben Telefon-Leitstelle wie 1450 integriert. Im Zweifelsfall wird immer eine ärztliche Abklärung empfohlen. Bei weniger dringenden gesundheitlichen Symptomen ersparen sich aber so manche Anrufer Anfahrtswege bzw. lange Wartezeiten in der Spitalsambulanz.

< Infos zur neuen Gesundheitsnummer >


 

3. Feb, 2019

Die Leber ist eine Vielleisterin, zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan des Körpers. Sie verzeiht viele kleine Sünden, aber einen Lebensstil mit zu fettem und zu süßem Essen, sowie unmäßigem Alkoholgenuss und zu wenig Bewegung kann auch die Leber auf Jahre gesehen, nicht unbeschadet „verdauen“. Jeder fünfte Österreicher leidet an Fettleber und bei rund 20 Prozent entwickelt sich daraus eine Fettleberentzündung, die unbehandelt zu Zirrhose und Leberkrebs führen kann. 

Ein paar Tage mit Festtagsbraten, Tiramisu und einigen Gläser Wein zu Feiertagen als Ausnahme – das steckt eine gesunde Leber weg, ohne Schaden zu nehmen. Aber wer sowieso schon unter Übergewicht oder Diabetes Typ II leidet und seine Freizeit lieber vor dem PC, auf der Couch oder vorm Fernseher verbringt, statt überschüssige Kalorien bei Bewegung abzubauen, der läuft Gefahr auf Dauer eine Fettleber zu entwickeln. Da sie nicht weh tut, ist es kein Wunder, dass viele der Betroffenen, nichts von der Leberverfettung wissen und munter weitersündigen, bis es zu einer Fettleberentzündung (Steatohepatitis) kommt.

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Quelle: Forum Gesundheit


 

3. Feb, 2019

Die Leber ist Verdauungszentrale, Nährstoffdepot, Eiweißfabrik und Entgiftungsstation, und sie ist beteiligt an Produktion, Steuerung und Verwertung verschiedenster Hormone, Vitamine und Enzyme. 

Die gesamte Blutmenge des Körpers wird täglich bis zu 500-mal durch die Leber gepumpt – das sind rund 2.000 Liter am Tag, eineinhalb Liter pro Minute. Die keilförmige Organzentrale des gesamten Stoffwechsels besteht aus zwei ungleich großen Lappen und wiegt beim Erwachsenen bis zu zwei Kilogramm. Sie liegt direkt über dem Magen, unter dem Zwerchfell, vorwiegend im rechten Oberbauch. Nur der linke, kleinere Lappen nimmt auch Raum im linken Oberbauch ein. Umhüllt ist die Leber von Bindegewebe. Über bänderartig geformte Teile des Bauchfells ist sie am Zwerchfell, Magen und anderen Flächen der Bauchhöhle verschiebbar fixiert. An der Unterseite der Leber, wo in der Leberpforte die Leberarterie und die Pfortader münden, führt auch der Gallengang heraus. Die Leberarterie bringt sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu den Leberzellen. Die Pfortader ist eine Vene und führt sauerstoffärmeres Blut in die Leber, das aber angereichert ist mit Nährstoffen aus Magen und Darm, mit Abbauprodukten der Milz und mit Hormonen der Bauchspeicheldrüse. Die Leber ist in acht voneinander weitgehend eigenständig arbeitende Segmente unterteilt.

Oberärztin Dr. Stephanie Hametner von der internen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen erklärt: „Diese anatomische Unterteilung ermöglicht die Entnahme eines oder sogar mehrerer Segmente – etwa zur Entfernung eines Tumors oder im Zuge einer Organspende –, ohne die Funktion des verbleibenden Gewebes zu stören.“

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Quelle:  Forum Gesundheit