8. Sep, 2019

Hepatitis C – ein Risiko in Gesundheitsberufen

 
In Gesundheitsberufen besteht das Risiko, sich mit Hepatitis C zu infizieren. Zwar gibt es noch immer keine Schutzimpfung gegen dieses Virus, doch seit 5 Jahren stehen neue Therapien zur Heilung zur Verfügung. Ein kleiner Abriss über die neue Behandlung der Hepatitis-C-Fälle der AUVA.
 
Seit 2014 kann man Hepatitis C heilen. Mindestens so lange beförderte ein neues Mittel die Diskussion darüber, wie viel ein Medikament überhaupt kosten dürfe. Der Hersteller nannte seine „1.000-Dollar-Pille“ ein Schnäppchen, die Krankenkassen sahen das ein wenig anders. Wie aber hat sich ein Sozialversicherungsträger zu verhalten, der „die durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit hervorgerufene Gesundheitsstörung oder Behinderung mit allen geeigneten Mitteln beseitigen oder zumindest bessern und eine Verschlimmerung von Verletzungs- oder Erkrankungsfolgen [zu] verhüten“ hat?
Das meldepflichtige Hepatitis-C-Virus (HCV) wurde im Jahre 1989 erstmals identifiziert; davor war es als Non-A-non-B-Hepatitis bekannt gewesen. Sechs verschiedene Typen mit insgesamt über 100 Subgruppen existieren. Es gibt keine Impfung, Mehrfachinfektionen mit verschiedenen Typen sind möglich, und eine durchlebte Erkrankung bietet keine Immunisierung. Seit 1996 kann die AUVA Hepatitis-C-Fälle gesondert auswerten.
 

Quelle:    AUVA
Autorin:  Mag. Beate Mayer, Leiterin der Abteilung Statistik